RDB - Bezirksverein Recklinghausen

Dr.-Ing. Manfred Bernauer

 

Dr. Manfred Bernauer

Verfasser der Chronik

General Blumenthal - Blumenthal / Haard
1949 - 1997

Das Wappen der Familie Bernauer

   

Dr. Bernauer mit der ersten und zweiten Chronik von Blumenthal

Dr. Bernauer mit der ersten Chronik li. von Blumenthal "Alt Blumenthal" von Alfred Drissen 1873 - 1948 und mit der 3. Auflage seiner Chronik von 1997 zum 125 jährigen Bestehen des Bergwerkes General Blumenthal.

1. - 2. und 3. Auflage der Chronik
1. - 2. und 3. Auflage

 
 
       

 


Dr.-Ing. Manfred Bernauer, wurde am 4. Juli 1928 in Ehrenfriedersdorf im Erzgebirge als Sohn des Spediteurs Martin Bernauer und seiner Ehefrau Louise geb. Brückner geboren.
Er besuchte dort ab 1936 die Grundschule, wechselte 1939 zur heutigen “Greifenstein-Oberschule” in der Nachbarstadt Thum, wo er nach kurzer Militärdienstzeit 1944 und 1945 die Prüfung zum Abitur im Juli 1947 ablegte. Etwa 1 ½ Jahre arbeitete er dann im elterlichen Steinbruchbetrieb und bewarb sich anschließend für das Hochschulstudium an der Bergakademie Freiberg/Sachsen in der Fachrichtung Bergbau.
Aus politischen Gründen konnte er allerdings erst im Oktober 1950 sein Studium aufnehmen, das er im April 1955 als Dipl.-Ing. abschloss. Es folgte bis August 1956 eine etwa einjährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Bergbaukunde der Bergakademie in Freiberg. In dieser Zeit heiratete er im Juli 1955 Margot Tippmann.
Wegen fehlender beruflicher Perspektiven wechselte er Anfang August 1956 in die Bundesrepublik. Dort nahm er am 15. August seine Arbeit als Steiger unter Tage auf dem Bergwerk General Blumenthal in Recklinghausen auf - zunächst noch unter der Regie des vom Steinkohlen­bergbauverein Essen gesteuerten “Fortbildungsdienstes für Diplom-Ingenieure der Fachrichtung Bergbau”.
Im September 1958 erfolgte die Anstellung als Fahrsteiger unter Tage auf dem Bergwerk General Blumenthal, wo er in den Folgejahren zumeist in der Aus- und Vorrichtung tätig war, - zuletzt als Vertreter des Obersteigers.
Nach dem Wechsel in die Stabsstelle übertrug man ihm den Aufbau und die Leitung der Abteilung Mechanisierung auf dem Bergwerk. Im Rahmen seiner Tätigkeiten als Mechanisierungsingenieur erhielt er 1970 seine Beförderung zum Obersteiger.
Am 12. Februar 1982 promovierte er zum Dr.-Ing. am Institut für Tiefbaukunde, Erdöl- und Erdgasgewinnung der Technischen Universität Clausthal.
Das Thema der vorgelegten Dissertation lautete: “Richtungsverhalten und Steuerung langer Bohrstränge beim horizontalen Aufklärungsbohren im Rheinisch-Westfälischen Steinkohlengebirge”.
Im Jahr 1983 konnte er seine Beförderung zum Betriebsführer unter Tage entgegennehmen. Am 1. März 1987 wurde er mit dem Aufbau der neu eingerichteten Abteilung “Sonderaufgaben” betraut und ging mit Ablauf des Jahres in den Ruhestand.
 


 
 

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